Neue Initiative zur Verbesserung der Versorgungssituation in der Substitutionstherapie

Während sich die Zahl der behandelten Substitutionspatienten in den letzten 10 Jahren massiv erhöht hat, stagniert die Zahl der substituierenden Ärzte bzw. geht langsam zurück. Immer mehr ältere Ärzte gehen in den Ruhestand, jüngere folgen kaum nach. So entsteht eine immer größer werdende Versorgungslücke. Diese Tatsachen sind bekannt und doch gelingt es bisher nicht, genügend Medizinerinnen und Mediziner für die Behandlung dieser chronisch kranken Patienten zu gewinnen.

 

Problematisch ist auch, dass es hier eine Patientengruppe mit einer schweren chronischen Erkrankung trifft, die zudem mit gesellschaftlicher Ausgrenzung und Diskriminierung zu kämpfen hat. Es hat sich 2013 ein Initiativkreis zusammengeschlossen, der dem Versorgungsengpass in der Behandlung opiatabhängiger Patientinnen und Patienten bundesweit entgegenwirken will. Durch die Kampagne sollen Ärztinnen und Ärzte für die Substitutionstherapie von immer mehr behandlungsbedürftigen opiatabhängigen, chronisch kranken Menschen gewonnen werden.

 

Zur Website der Initiative gelangen Sie hier.

 

Auf dieser Website findet man detaillierte Hintergrundinformationen zum Thema Substitution. Interessierte Ärzte können sich durch ein Mentorennetzwerk bzgl. eines Einstiegs in die Substitutionstherapie beraten lassen und ein kostenfreies Starterpaket mit ausführlicher Anleitung für die Praxis bestellen.